CSU SEN Union Pullach und Neureid „Vererben und Erben“

Stammtisch im Oktober


Liebe Seniorinnen und Senioren,

hiermit laden wir Sie sehr herzlich ein zu unserem nächsten Stammtisch - gemeinsam mit der Senioren Union Neuried -


am Donnerstag, den 18. Oktober von 16.00 bis 18.00 Uhr zum Thema

                                                  „Vererben und Erben“

in den Nebenraum der Gaststätte Lorber in der Gautinger Straße 12 in Neuried!
Es referiert Ulrich Lardschneider, stellv Kreisvorsitzender SEN München Land. Eine Rechtsberatung findet nicht statt.
Zur Bildung von Fahrgemeinschaften treffen wir uns um 15.15 Uhr an der Tiefgarage in der Münchner Straße in Pullach.
Über eine rege Teilnahme würde ich mich freuen.
Am 14. Oktober sind Landtagswahlen. Einige von Ihnen haben sicher schon (die CSU) gewählt. Diejenigen, die an die Wahlurne gehen – und das sollten alle anderen sein - bitte ich um Ihre Stimmen für die Direktkandidaten der CSU: Kerstin Schreyer für den Landtag und unsere SEN-Kreisvorsitzende Ilse Weiß für den Bezirkstag.

Herzliche Grüße

Heinrich Fischer

___________________________________________________________________________________________________________
Ehrenvorsitzende: Dr.-Ing. Hans Werner Politsch, Alfred Schönberger
Vors.: Heinrich Fischer, Stv. Vors.: Dr. Axel Pfeiffer, Monika Thoma, Martina Weber, Schriftführerin: Martina Weber, Schatzmeister: Jürgen Westenthanner
Bankverbindung:Kreissparkasse München Starnberg Ebersberg,IBAN DE09 7025 0150 0009 574757 BIC

Werner P. Hohmann

Presseinformation Senioren-Union Kreisverband München-Land

Starkes Engagement für die Senioren gefordert

Thomas Goppel: "Die einmalige Position Bayerns sichern und ausbauen"

"Bayern ist einmalig in Deutschland und in Europa. Die großen Fortschritte konnten wir erzielen, weil die CSU auf Basis klarer politischer Prinzipien ihre Ziele ohne Kompromisse und Abschwächungen verfolgen konnte – und das über Jahrzehnte." Das war die Bestandsaufnahme des Landesvorsitzenden der Senioren-Union und langjährigen Landtagsabgeordneten Thomas Goppel bei einer Veranstaltung der Arbeitsgemeinschaft der CSU in Pullach. Die ältere Generation müsse im Mittelpunkt verstärkter Bemühungen bei den Themen Rente, Pflege sowie Gesundheit stehen. "Ich möchte in Zukunft vor allem dafür sorgen, dass die ältere Generation nicht ausgebootet wird. Wir stellen ein Drittel der Bevölkerung und allein daraus ergibt sich schon die Notwendigkeit, uns bei der Vertretung der Anliegen der älteren Generation auch auf die Hinterfüße zu stellen."

Pullach, 14.9.2018. Unter dem Motto "Senioren – relative Mehrheit mit Rückhalt" hatte der Kreisverband München-Land zu einer Veranstaltung mit dem Landtagsabgeordneten und Landesvorsitzenden der Arbeitsgemeinschaft der CSU, Thomas Goppel, in das Sportheim an der Gistlstraße in Pullach eingeladen. Zur Begrüßung würdigte die Kreisvorsitzende der Senioren-Union, Ilse Weiß, den kürzlich verstorbenen Ehrenvorsitzenden des Kreisverbandes, Hanns-Peter Wagner.

Auf den Referenten des Nachmittags leitete Ilse Weiß über mit dem Hinweis: „Wer die Notrufnummer 112 kennt, kann sich gut merken, wo er bei der Landtagswahl sein Kreuz für unseren Landesvorsitzenden machen kann." Thomas Goppel bedankte sich für die Einladung nach Pullach und verwies darauf, dass auch Ilse Weiß eine Kandidatin sei und zwar für den Bezirkstag. Ihr werde es, so Goppel, auf Basis ihrer bisherigen bewährten Arbeit leichter fallen, wiedergewählt zu werden.

Heute gebe es bei Manchen in Bayern die Wahrnehmung, dass die erreichten Erfolge fast selbstverständlich seien, führte Thomas Goppel in seiner engagierten Rede vor den vielen Vertretern der Senioren-Union aus dem gesamten Landkreis München aus. "Wir müssen dafür sorgen, dass der Bevölkerung klar wird, dass nur die Umsetzung einer wertorientierten und prinzipientreuen Politik der CSU die Einmaligkeit Bayerns geschaffen habe. In vielen politischen Themenfeldern, so bei der Versorgung der Kinder, der Sicherung einer gerechten Rente, der Gesundheitsversorgung und einer bezahlbaren Pflege, auch beim Wohnen und bei der Inneren Sicherheit würden Kompromisse dazu führen, dass die herausragende Stellung Bayerns gefährdet wird,“ unterstrich der Redner, früherer Minister in mehreren bayerischen Kabinetten.

Die Vertretung der älteren Bevölkerung sei ein Anliegen der Senioren-Union, so betonte Thomas Goppel, dazu für ihn persönlich die Motivation, nochmals für den Landtag zu kandidieren. "Wir müssen dafür sorgen, dass erhalten bleibt, was sich in den letzten Jahren in der bayerischen Politik bewährt hat," fasste Thomas Goppel zusammen. „Das hat für die ältere Generation besondere Bedeutung und wir hoffen, dass das Verhalten der Wähler am 14. Oktober unseren Leistungen für Bayern Rechnung trägt."

Small senioren union münchen land pressebild 1

Zum Thema „Senioren – relative Mehrheit mit Rückhalt“ hielt MdL Thomas Goppel (Bild rechts), Landesvorsitzender der Senioren-Union, einen engagierten Vortrag und stellte sich mit Ilse Weiß (Bild links) einer intensiven Diskussion.

Small senioren union münchen land pressebild 2

Thomas Goppel, Landesvorsitzender der Senioren-Union, skizziert in seinem Vortag in Pullach die kommenden Herausforderungen der Politik für die ältere Generation

Fotos Peter Kellner

Werner P Hohmann

Stammtisch der Senioren-Union Neuried

Stärkung des Bezirks durch Stimmen für die CSU

"Oberbayern ist unsere Heimat und wir wollen, dass es allen Menschen hier gut geht. Der Bezirk leistet wichtige Arbeit bei sozialen Themen, der Kultur und dem Umweltschutz," berichtete Ilse Weiß, Bezirksrätin und Altbürgermeisterin von Neuried beim Stammtisch der Senioren-Union. "Wenn zusammen mit dem Landtag auch der Bezirkstag gewählt wird, können hier wichtige Weichen für die zukünftige Unterstützung der Menschen gestellt werden. Deshalb ist es auch wichtig, dass die Wähler die Kandidaten der CSU für den Bezirkstag ihre Stimme geben."

Regelmäßig trifft sich die Senioren-Union Neuried zu ihrem Stammtisch und dieses Mal ging es um die dritte Ebene der kommunalen Selbstverwaltung, den Bezirk. Als Referentin begrüßte Karin Horn-Müller, Ortsvorsitzende der Senioren-Union, die Bezirksrätin Ilse Weiß. Diese stellte den Zuhörern im Wirtshaus Lorber vor, welche Aufgaben der Bezirk Oberbayern in den Bereichen Soziales, Inklusion und psychiatrische Versorgung sowie Kultur, Jugendarbeit und Umwelt übernimmt.

Ein Schwerpunkt und ein besonderes Anliegen für Ilse Weiß ist die Verantwortung des Bezirks für Menschen mit Behinderungen und Pflegebedürftige. Über 50.000 Menschen fallen in Oberbayern in diese Kategorien und werden mit einem Aufwand von rund 1,8 Milliarden jährlich unterstützt. Als Beispiel für einen wichtigen Fortschritt in der Versorgung stellte Ilse Weiß den Krisendienst Psychiatrie, Soforthilfe für Menschen in seelischen Krisen aller Art vor, die zu einem Service rund um die Uhr ausgebaut wurde. "Wir wollen die Unterstützung ausbauen, so durch Pflegestützpunkte, Beratung und Verbesserungen in der Pflege," unterstrich Ilse Weiß.

Den Zuhörern stellte die Bezirksrätin danach weitere Aktivitäten des Bezirks vor, die im Bereich Kultur von der Heimat- und Denkmalpflege bis zu Museen und Bildungseinrichtungen reicht. Hier konnte Ilse Weiß darauf verweisen, dass es ihr gelungen sei, einen Zuschuss des Bezirks für die Renovierung der alten Kirche in Neuried mit einem Betrag von 32.000 € aus dem Bereich der Heimatpflege und des Denkmalschutzes zu erreichen.

Am Ende der Darstellung der verschiedenen Aufgabenfelder des Bezirks verwies die Referentin nochmal darauf, dass am 14. Oktober auch die Mitglieder des Bezirkstags gewählt würden. Die CSU hat unter der Überschrift "Das Beste für Oberbayern" ein ausführliches Programm für den Bezirkstag erarbeitet, auf dessen Basis die Vertreter der CSU zukünftig arbeiten wollen.

sen 0ai

Foto Peter Kellner 

Werner P. Hohmann

SENetz im September/Oktober 2018

zum Download / PDF

Dr. Thomas Goppel

WPH

Nachruf Zum Tod von Hanns-Peter Wagner

von Dr. Thomas Goppel MdL Staatsminister a.D.

Sauerlach-Arget, 5. September 2018

„Zu den Dingen, die im Lebensalltag ständig wiederkehren, gehört das Abschiednehmen. Längst müssten wir daran gewöhnt sein. Tag für Tag ist es aber genau das Gegenteil: menschliche Charaktere pur. Das Loslassen schaffen wir ständig - in Gedanken. Wenn es tatsächlich ansteht, sind wir blockiert und gelähmt. Als besonders schlimm erweist sich das, wenn ein Abschied für immer angesagt ist.

HANNS PETER WAGNER, den wir heute sein letztes Wegstück lang begleiten, steht mustergültig für solches Empfinden. Seine Ideen und Vorschläge, seine Pläne, ausgeheckt mit Rudi Kraus, der ihn, wenn unser Glaube sich bewahrheitet, in den ewigen Sphären erwartet hat, seine Kommentare zum sozialen Tagesgeschehen, sie waren sämtlich selbstverständlicher Bestandteil vor allem unserer Rentendebatten. Wenn er, wenn Du, lieber Hanns Peter, hinter eine Aussage ein Fragezeichen setztest, dann musste der Autor mit Engelsgeduld und -zähnen daran arbeiten, Deine Bedenken auszuräumen. Meist endete solcher Schlagabtausch mit dessen Einlenken.

Hanns Peter hatte weiter gedacht, war schon am besseren Ziel, dort, wo wir ihn heute angekommen hoffen, ja wissen. Wenn einer zuhören, vor-, mit- und nachdenken mochte, überlegen half und Meister im Lösungzimmern war, dann Du. Besonnenheit bleibt Dein Markenzeichen auch in Zukunft, wenn wir jetzt manchmal an Ahnungen und Vermutungen hängen zu bleiben gezwungen sein werden.

Dass Deine Hartnäckigkeit in der Sache der Liebenswürdigkeit im Ton nie im Weg stand, Deine Forderung nach Präzision in der Formulierung manchen Disput auslöste, der unserer Haltung zu mehr Rückgrat auch in der öffentlichen Diskussion verhalf, beschreibt die Lücke, die wir jetzt zu spüren kriegen, schon vor ihrem Eintritt.

Wie kein anderer in unseren Seniorenkreisen wurdest Du zum Vorbild, als es in den letzten Jahren darum ging, Deine Engagementbereitschaft für unsere SEN mit der Rücksichtnahme auf Deine schwere Krankheit zu koppeln. Du weißt, dass wir Dich dafür alle bewundern und Deiner Frau und Familie Dank zollen, dass Sie Dich machen ließen, weil sie mit uns wussten, dass wir Wagners Wort- und Textgewalt brauchen.

Wir alle nehmen Abschied von Dir und wissen, dass wir es auf Zeit tun. Schon jetzt haben wir aber wie in den letzten Jahren bei unseren Beratungen, die Du nicht immer besuchen konntest, Zeitlang nach Dir, Zeitlang, diesem wunderbaren Wort der bayerischen Sprache, das der Sehnsucht nach einem Menschen Luft lässt über den Abschiedstag hinaus. Und - auch, wenn es als Widerspruch empfunden wird - gerade wir Ergrauten brauchen viel davon.

Wir sagen ADIEU und wähnen Dich allesamt dort, wo wir hinwollen. Erneut macht freistaatlicher Sprachgebrauch etwas mehr aus diesem Entsenderuf: Sei angekommen im Himmel! Wir rufen dem Verstorbenen nach: LEBE WOHL! Sei befreit von den Alltagssorgen und -schmerzen, von der irdischen Nörgelei an der Unvollkommenheit unserer Suche nach Wahrheit. Genieße die Rast der Ewigkeit und denk dran, dass wir, die bleiben, nachkommen, Zeitlang haben auch dann, wenn wir nicht wissen, wie lange noch. Wir halten mit den Deinen aus, versprechen, gute und, wo nötig, hilfreiche Nachbarn zu sein so, wie Du es für uns Jahr für Jahr und Stunde für Stunde warst.

Hermann Hesse tröstet uns in seinem Verseblock STUFEN alle, wenn er uns an die Startstunde unseres Lebens und jeden gelebten Augenblick erinnert:

  • und jedem Anfang wohnt ein Zauber inne,
  • der uns beschützt und der uns hilft, zu leben. Und er weiß Wegweisendes an gleicher Stelle, zum Ende seiner weisen Waisensicht:
  • Es wird vielleicht auch noch die Todesstunde
  • uns neuen Räumen jung entgegen senden,
  • des Lebens Ruf an uns wird niemals enden!
  • Wohlan denn, Herz, nimm Abschied und gesunde!

 

Lieber Hanns Peter: Adieu und Auf Wiedersehen!

Einladung zu einer Veranstaltung mit dem SEN – Landesvorsitzenden Dr. Thomas Goppel, MdL

Sehr geehrte Damen und Herren,

liebe Mitglieder der Senioren-Union,

am 14. Oktober werden die Abgeordneten des Bayerischen Landtages neu gewählt, ebenso die Bezirksrätinnen und Bezirksräte. Ich freue mich sehr, dass unser Landesvorsitzende der Senioren-Union und Landtagsabgeordnete Dr. Thomas Goppel im Vorfeld der Wahl alle Kreisverbände der Senioren-Union in Bayern besucht. Zu uns in den Landkreis München kommt er

 

am 10. September 2018 um 15.00 Uhr

ins Sportheim, Gistlstr. 2, 82049 Pullach

und spricht zum Thema:

„Senioren – relative Mehrheit mit Rückhalt“?

Über solide Formen der Politikbeteiligung im 21. Jahrhundert

 

Ich freue mich, wenn ich möglichst viele unserer Mitglieder in Pullach persönlich begrüßen und mit ihnen ins Gespräch kommen kann. Gerne können Sie auch weitere Interessierte, Freunde und Nachbarn mitbringen.

 

Mit freundlichen Grüßen

Ilse Weiß

Kreisvorsitzende

In Erinnerung an Hanns Peter Wagner † 28. August 2018

Nun ist er doch von uns gegangen. Trotz seines unermüdlichen Kampfes von neun Jahren gegen die tückische Krankheit hat sie ihn besiegt. Nur wenige Wochen nach seinem 76. Geburtstag am 1. August. Allzu früh!

Hanns Peter Wagner war auch ein unbeirrbarer Kämpfer für seine Überzeugungen, die ihre Grundlage in seinem Glauben und seinem Herkommen hatten. Ein streitbarer Geist, manchem unbequem, nicht parteikonform. Geboren in Nordböhmen wurde er nach dem Krieg als Kind nach Bayern vertrieben, wo er bald Wurzeln schlug und Teil des bayerischen Stammes wurde. Geholfen hatte ihm dabei, dass Vorfahren aus dem Weinviertel in Niederösterreich stammten, den Bayern stammverwandt. Früh geprägt durch die katholische Jugend der Münchner Dompfarrei fand er schon 1958 als Sechzehnjähriger den Weg zur Jungen Union. In einem seiner letzten Briefe schreibt er zurückschauend, gerade das Miteinander nach dem christlichen Menschenbild sei eine Erfahrung gewesen, die ihn mit anderen in der CSU zusammen geschweißt habe. Für ihn war es demokratische Bürgerpflicht, nicht nur sein Wahlrecht wahrzunehmen, sondern sich in die politische Diskussion einzubringen, seinen Standpunkt in der Öffentlichkeit deutlich zu vertreten, andere Menschen zu überzeugen und auf seinem politischen Weg mitzunehmen, eine humane Gesellschaft mitzugestalten, auch wenn er sich dabei zuweilen als „Glühwürmchen“ oder als „kleines Würstchen der CSU-Basis“ mit wenig Einfluss wähnte. Es war daher nur konsequent, dass er dann vor 25 Jahren doch noch der CSU beitrat, für einige Jahre Mitglied des Kreisvorstands der CSU, zeitweise dessen stellvertretender Vorsitzender war und am Ende seines Berufslebens die Senioren-Union im Landkreis München mitbegründete. 2009 übernahm er deren Vorsitz, den er 2017, als seine Erkrankung ihren Tribut forderte, niederlegte.

Sinn und Zweck der Senioren-Union waren für ihn nicht ein Betreuungsverein der älteren Generation, der gesellige Zusammenkünfte anbietet, Ausflüge nach nah und fern organisiert, auch nicht ein Organ der Mutterpartei CSU zu sein, das Wählerstimmen des wachsenden Anteils der Älteren an der Bevölkerung zu beschaffen hat. Gemäß dem Leitmotto der SEN:Erfahrung gestaltet Zukunft“ — besser sollte es heißen „Erfahrung gestaltet Gegenwart“ — , ging es ihm gemäß der CSU-Satzung darum, am politischen Leben mitzuwirken und die Lebenserfahrung der älteren Generation in die Gestaltung der Gegenwart einzubringen. Denn die gegenwärtige Welt ist auch die Welt der Alten und lässt diese, die Alten, nicht unberührt. Über ihr Schicksal wollen die Alten selbst mit entscheiden, wenn auch nicht immer ganz vorne an der politischen Front. Davon zeugt die Vielzahl von Leserbriefen, Briefen an Mandatsträger, Beiträgen im Internetauftritt der SEN und von Vorgaben für die Arbeit seines Vorstands. Der Kreisverband agierte vornehmlich politisch, auch wenn zuweilen frustriert darüber, ob die SEN überhaupt Einfluss auf die Mutterpartei hat. Bis zuletzt meldete er sich mit Zwischenrufen und ihn quälte noch im letzten Stadium seiner Krankheit die Sorge, die Union könne angesichts ihres wenig christlichen Zankes und der öffentlichen Sprüche der Oberen der CSU ihren Einfluss in der Gesellschaft verlieren. Schon im Januar 2016 sorgte ihn, der Streit könne bei den Bundestagswahlen 2017 noch mehr Wähler der AfD zuführen. Er hatte Recht.

Gerade die AfD war unvereinbar mit seinem christlichen Menschenbild und seiner familiären Prägung. Hierbei konnte er leicht die Grenzen der Objektivität überschreiten, wenn er deren Protagonisten unterstellte, im braunen Dunstkreis ihrer Familien sozialisiert worden zu sein, und sie in Sippenhaft für ihre Eltern nahm. Ihm waberte zu viel Nazi-Gedankengut durch unsere Gesellschaft. Bereits der Hauch politischer Bräune machte ihn empfindlich. Der Zeitgeist war nicht seine Sache. Er empfand eine Politik, die den Zeitgeist verkörpert, als bedrohend. Vor allem die Diskussion um die aktive Sterbehilfe machte ihn tief betroffen, wenn argumentiert wurde, weil christlich-religiöse Erwägungen immer weniger eine Rolle spielten, sei es gerechtfertigt, die Hilfe zum Freitod strafrechtlich zu tolerieren. „Von der aktiven Sterbehilfe aus Gründen des Mitleids hin zur Meinung darüber, dass das Leben alter Menschen ebenfalls aus Mitleidsgründen, in Wahrheit jedoch aus sozioökonomischer Vernunft, verkürzt werden sollte, ist es nur ein kurzer Weg“, warnte er. Und über die Kraft des Kreuzes schrieb er zuletzt, die Botschaft des Kreuzes ist die Liebe, nicht Hass oder Feindschaft. Und trotz allem herrsche in unserer angeblich nach Toleranz und Offenheit strebenden Gesellschaft ein Zeitgeist der Ablehnung des Kreuzes, der noch dazu durch Gerichtsurteile zementiert werde.

2009 erlebte ich ihn mehr oder weniger zum ersten Mal, als er zum Kreisvorsitzenden gewählt wurde. In der Jungen Union in München hatten sich unsere Wege nicht gekreuzt. Es war eine turbulente Wahl. Es gab eine ernsthafte Mitbewerberin. Mit juristischen Argumenten wurde gefochten, ohne Kenntnis des Rechts, aber ein jeder sich gewiss, Recht zu haben. Gleichwohl wurde Hanns Peter Wagner ein guter Vorsitzender. Als ich dann 2011 in den Kreisvorstand gewählt wurde, anfangs neugierig und kritisch von ihm aufgenommen, entwickelte sich bald eine gute Freundschaft mit gegenseitiger Anerkennung und Wertschätzung. Dabei half ihm ein Ausspruch des Nationalökonomen Adolf Weber: „Auch der Parteipolitiker, der nicht bloßer Demagoge sein will und sich als solcher mit einigen Schlagwörtern begnügen kann, muss sich eine Theorie zurechtlegen. Aber er hört in der Regel zu früh mit dem Denken auf, sei es, weil das Weiterdenken mit dem parteipolitischen Dogma und den parteipolitischen Sonderinteressen in Konflikt gerät, oder sei es, dass er der Denkschulung entbehrt, die nun einmal erforderlich ist, um den komplizierten Zusammenhängen im Wirtschaftsleben gerecht zu werden.“ Dieser Satz gilt nicht nur für das Wirtschaftsleben. Hanns Peter Wagner hat ihn beherzigt und war manchem juristischen Rat meinerseits zugänglich. Ihm ging es um die Sache. Ihm war es „wurscht“, ob jemand ein „Roter“, „Schwarzer“, „Grüner“ oder wie auch immer Gefärbter ist; anders als mancher Parteipolitiker auch im Ministeramt, der wohlfeile populistische und undifferenzierte Sprüche von sich gibt.

Angeblich ist jeder Mensch ersetzbar. Dies stimmt nicht, denn zu sehr unterscheiden wir uns voneinander mit unseren Talenten und in unserem Wesen. Hanns Peter Wagner war als früherer Personal- und Finanzchef der deutschen Tochter einer Weltfirma und dann als Steuerberater prädestiniert für den Rentenarbeitskreis der bayerischen Senioren-Union unter Rudi Kraus. Dieser ist vor ihm gegangen. Der Arbeitskreis hat hervorragende Arbeit geleistet und Vorschläge vorgelegt, die Rentner nicht von der Teilhabe am Zuwachs des Produktivitätseinkommens unserer Gesellschaft auszuschließen, die Altersversorgung nicht aus dem Umlageverfahren zu lösen und zu privatisieren. Beide, Rudi Kraus und Hanns Peter Wagner, sind nicht ersetzbar. Es droht zum Nachteil der Union, dass diese die Rentenkompetenz an die SPD verliert.

Die Mitglieder der Senioren-Union München-Land trauern um ihren Ehrenvorsitzenden Hanns Peter Wagner. Wir vermissen ihn. Wir trauern mit seiner Witwe Karin Wagner, der unser Mitgefühl gilt.

Ulrich Lardschneider, stellvertretender Kreisvorsitzender

 

 

Werner P Hohmann

In memoriam

Rudolf Kraus

Parl. Staatssekretär a. D.

Träger des Bayerischen Verdienstordens

 

ein Urgestein christlicher Sozialpolitik

Ein Nachruf von Hanns Peter Wagner *)

Zum Lesen und Downloaden

 

*) Hanns Peter Wagner ist Ehrenvorsitzender des Kreisverbandes München-Land der Senioren-Union der CSU (SEN), Mitglied des Landesvorstandes der SEN und b. a. w. stellvertretender Vorsitzender der Rentenkommission beim Landesvorstand der SEN.

Werner P. Hohmann

 

Hauptversammlung der Senioren-Union Kreisverband München Land 2018

Breite Anerkennung und Bitte um Unterstützung

Putzbrunn, 18.5.2018. Zur jährlichen Hauptversammlung trafen sich die Mitglieder des Kreisverband München-Land der Senioren-Union in Putzbrunn. Die breite Anerkennung für die Arbeit des zweitgrößten Kreisverbandes dieser Arbeitsgemeinschaft der CSU in Oberbayern drückte sich in und durch die Grußworte von Landtagsabgeordneten Ernst Weidenbusch, Familienministerin Kerstin Schreyer und Bundestagsabgeordneten Florian Hahn aus. Ilse Weiß, Kreisvorsitzende der Senioren-Union, kündigte an, dass die für die ältere Generation wichtigen Themen wie Pflege, Rente, Wohnen und Gesundheit Schwerpunkte der Arbeit ihres Kreisverbandes sein werden.

Das Gasthaus „Waldpark“ in Putzbrunn kamen die Mitglieder des Seniorenunion Kreisverband München Land zusammen, um im Rahmen der jährlichen Hauptversammlung Bilanz zur politischen Arbeit zu ziehen und in die Zukunft zu blicken. Der Landtagsabgeordnete für den Landkreis München-Nord, Ernst Weidenbusch, unterstrich in einem Grußwort: "Wir wollen bis zum Oktober darstellen, wo die CSU steht und welche Themen sie vertritt. Das machen wir schon mit den aktuellen Entscheidungen zum Pflegegeld und zum Familiengeld deutlich".

Für die Arbeit der Seniorenunion bedankte sich auch die Landtagsabgeordnete für den Wahlkreis München Süd, die neue Ministerin für Familie, Arbeit und Soziales. In ihrem schriftlichen, den Teilnehmern verlesenen Grußwort betonte Kerstin Schreyer: "Mein ehrlicher Dank gilt der Arbeit der der Senioren-Union, die ihrer Altersgruppe eine unüberhörbare Stimme gibt."

Viele Aktivitäten in den vergangenen Wochen und Monaten konnte Ilse Weiß, die Kreisvorsitzende der Senioren-Union, in ihrem Rechenschaftsbericht auflisten. Neben dem Thema Rente, das in einer Arbeitsgruppe war der Seniorenunion auf Landesebene aufbereitet werde, habe sich der Kreisverband intensiv mit dem Thema Pflege befasst und das Thema werde für die Senioren-Union von anhaltende Bedeutung bleiben. "In den kommenden Monaten gilt aber unsere besondere Aufmerksamkeit der Unterstützung der Kandidaten für den Landtag und den Bezirkstag durch die Seniorenunion“, hob Ilse weiß hervor.

Den Abschluss der Veranstaltung bildete ein ausführliches Grußwort des Bundestagsabgeordneten Florian Hahn, dem Kreisvorsitzenden der CSU. Auch er lobte die Unterstützung durch die Senioren-Union bei den Bundestagswahlen im letzten September und er erläuterte die darauf folgenden Wochen mit einer schwierigen Regierungsbildung. "Die CSU hat entscheidende Themen im Koalitionsvertrag durchgesetzt, auf Basis dieser Vereinbarung gibt die CSU jetzt Gas und arbeitet kräftig an den Gesetzesvorlagen, die unsere Schlüsselthemen aufgreifen. Die CSU wirkt in der Koalition nicht nur ordentlich mit, sie bezieht auch deutliche Positionen in der Bundes – und Landespolitik“, war die Zusammenfassung des Bundestagsabgeordneten.

Durch die neue Landesregierung unter Ministerpräsident Söder werden nicht nur die für Bayern wichtigen, konservativen Werte gelebt, durch das Programm der neuen Regierung unter Ministerpräsident Söder komme es auch zu einer deutlichen Stärkung des Standortes Landkreis München. "Für den 14. Oktober werden wir alles geben, um die Wähler zum Wahlgang und zur Stimme für die CSU zu motivieren. Dafür ist die Unterstützung der Senioren-Union im Landkreis durch die Ansprache der von ihr vertretenden Bevölkerungsgruppe wieder hilfreich", hob Hahn abschließend hervor. Mit einer ausführlichen Aussprache zu einem breiten Themenspektrum endete die Hauptversammlung 2008 der Senioren-Union Kreisverband München Land.

Ilse Weiß, Kreisvorsitzende der Senioren-Union im Landkreis, konnte zur Jahreshauptversammlung MdB Florian Hahn (Bild links) und MdL Ernst Weidenbusch begrüßen, die beide in ihren Grußworten den Einsatz der Senioren-Union lobten.

Peter Keller

Foto Werner P Hohmann

Das Kreuz mit dem Kreuz

Im Bewußtsein seiner Verantwortung vor Gott und den Menschen... hat sich das Deutsche Volk kraft seiner verfassungsgebenden Gewalt dieses Grundgesetz gegeben“ heißt es in der Präambel des Grundgesetzes. Und die Präambel der Bayerischen Verfassung lautet: „Angesichts des Trümmerfeldes, zu dem eine Staats- und Gesellschaftsordnung ohne Gott, ohne Gewissen und ohne Achtung vor der Würde des Menschen die Überlebenden des zweiten Weltkrieges geführt hat, in dem festen Entschlusse, den kommenden deutschen Geschlechtern die Segnungen des Friedens, der Menschlichkeit und des Rechtes dauernd zu sichern, gibt sich das Bayerische Volk, eingedenk seiner mehr als tausendjährigen Geschichte, nachstehende demokratische Verfassung.“

Beide Verfassungen stellen an ihren jeweiligen Beginn einen eindeutigen Gottesbezug her. Es ist ein Bekenntnis des „Deutschen Volkes“ zu Gott. Beide Verfassungen sind somit nicht weltanschaulich neutral! Sie wenden sich gegen die Gottlosigkeit, die zwangsläufig zu einer menschenverachtenden Gesellschaft ohne Gewissen und ohne Achtung der Menschenwürde hinein in das Chaos geführt hat und führen wird. Der Gottesbezug ist Leitlinie der Verfassung.

In der vor allem von den Medien angefachten hitzigen Debatte um das Kreuz in bayerischen Amtsstuben wäre es gut gewesen, zuvor einen Blick in beide Verfassungen, auch in deren Präambeln zu werfen. Das gilt nicht nur für Atheisten, sondern auch für die Vertreter unserer Kirchen. Welches Gottesverständnis ist gemeint? Es dürfte keinen Zweifel geben, dass es auf der Grundlage unserer Geschichte in Europa nur das Verständnis des Neuen Testamentes ist, wofür das Kreuz steht. Das Kreuz lässt sich nicht von dem Gottesbezug der Verfassung trennen. Es ist nicht, wie das BVerfG in seinem Dreierbeschluss vom 16.5.1995 ausführt, nur Symbol einer bestimmten religiösen Überzeugung. Bereits der Gottesbezug in den Verfassungen hat seinen Grund im Religiösen. Das Kreuz steht nicht nur für den Glauben an Auferstehung und Erlösung. Es steht mit dem barbarischen Tod Christi am Kreuz einzig und allein wegen seiner Botschaft gegen die Barbarei für ein friedvolles Miteinander, für Liebe und Barmherzigkeit, für den einzelnen Menschen, für dessen Würde als Gottesgeschöpf, sei er Christ, Jude, Moslem oder Atheist. Das Verfassungsbekenntnis zu Gott und dem Kreuz im christlichen Verständnis grenzt nicht aus, anders wie etwa der Koran, für den die Ungläubigen, das sind die Juden, welche die Offenbarung besitzen, sie aber verraten haben, das sind die Christen, welche heidnisch neben Allah an mehr Gottheiten glauben, eine harte Strafe Gottes erwartet (2. Sure, Verse 105 folgende). Der Gott Mohammeds warnt, ein gläubiger Moslem dürfe sich nicht mit Christen einlassen, sonst verliere er seinen Glauben.

Angesichts des Gottesbezugs im Grundgesetz und in der bayerischen Verfassung ist es deshalb nicht falsch, in einer zunehmend atheistisch werdenden Gesellschaft auch durch das Aufhängen von Kreuzen durch den Staat nochmals auf das Bekenntnis unserer Verfassungen hinzuweisen, ein Zeichen gegen den Unglauben zu setzen. Es bedarf dazu nicht der zuvor einzuholenden Meinung und Zustimmung der Kirchen als Inhaber der „Marke“ Kreuz. Es bedarf auch nicht einer vorangehenden breit angelegten gesellschaftlichen Diskussion über die Bedeutung des Kreuzes. Es ist kein Missbrauch des Kreuzes durch den Staat, die Politik, eine Partei. Der Aufschrei, das Kreuzdekret der bayerischen Regierung diene dem anstehenden Wahlkampf, zeigt die Befürchtung an, dieses könne beim Wählervolk Zustimmung finden.

Das Grundgesetz schützt die Freiheit des Glaubens, des Gewissens und die Freiheit des religiösen und weltanschaulichen Bekenntnisses. Sie sind unverletzlich. Der Staat darf seinem Bürger einen Glauben oder eine Religion weder vorschreiben noch verbieten. Zur Glaubensfreiheit gehört auch die Freiheit, nach den eigenen Glaubensüberzeugungen zu leben und zu handeln. Bedeutet dies aber auch, dass sich der Staat entgegen dem Bekenntnis zu Gott in der Präambel seiner Verfassung weltanschaulich und religiös neutral verhalten muss, sich nicht zum überkommenen christlichen Gottesbild, das sich im Kreuz manifestiert, bekennen darf? Oder bedeutet das, soweit er vom Bekenntnis der Verfassung zu Gott und dem Kreuz Christi nicht abrückt, dass er auch religiöse Symbole einer antichristlichen Religion, für die das Kopftuch verwendet wird, im öffentlichen staatlichen Raum zulassen muss?

Sicher, die zunehmende Pluralität der Gesellschaft, die schwindende Religiosität der angestammten einheimischen Bevölkerung und die Einwanderung aus dem islamischen Raum wirft die Frage auf, ob der Gottesbezug in den Verfassungen noch zeitgemäß ist. Beide Präambeln können geändert werden. Wollen wir aber das? Wollen wir wieder zu einer „gottlosen“ Gesellschaft zurückkehren, in der – außerhalb der Kirchen – das Kreuz nur Folklore ist (Ingo Zamparoni), in welcher das Abbild des Gekreuzigten vom ehemaligen Vorsitzenden der Bayern-SPD und Mitglied der Bundesregierung (Florian Pronold) als „Lattengustl“ geschmäht werden kann?

Ulrich Lardschneider, stv. Kreisvorsitzender der SEN

WPH

Über die Kraft des Kreuzes

Nachdenkliches zum Karfreitag von Hanns Peter Wagner

Der Münchner Merkur veröffentlichte am Gründonnerstag 2018 auf Seite 3 einen sehr ansprechenden Bericht mit dem Titel „Christlicher Glaube auf dem Berg – Der Herr Pfarrer und seine Gipfelkreuze.“ Es ist die Geschichte des evangelischen Pfarrers Ekkehard Purrer, der lange Jahre in Marquartstein und in München-Fürstenried gearbeitet hat. Er hat zwei Leidenschaften, so der Münchner Merkur: den Glauben und die Berge. Beides verbindet er zu einem schönen Steckenpferd. Er fotografiert und erforscht Gipfelkreuze. Mit der Akribie eines Historikers hat er bisher 44 Gipfelkreuze dokumentiert.

Es ist wohltuend, statt immer nur Nachrichten über Angst einflößende Ereignisse der internationalen Politik und Ärger bereitende innerdeutsche Politik auf den ersten drei Seiten lesen zu müssen, nun diesen die Emotionen positiv berührenden Bericht über den christlichen Glauben auf dem Berg und den Pfarrer Ekkehard Purrer und seine Gipfelkreuze wirklich mit Genuss aufnehmen zu können.

„Der Gipfel des Glaubens ist das Kreuz“, sagt Ekkehard Purrer. Damit stellt er eine Verbindung zwischen seinem Glauben und seinen Wanderungen zu den Kreuzen auf den Berggipfeln her. Er bemerkt weiter, dass ihn Kreuze beruhigen und ihm Hoffnung verleihen.

Vom Kreuz, ob schlichtem Balkenkreuz oder Kruzifix, geht Kraft aus. Welche gewaltige Kraft das sein kann, davon gibt es, im Folgenden geschildert, ein eindringliches Zeugnis. Im Norden Litauens im Bezirk Šiauliai befindet sich der „Berg der Kreuze“, ein Wallfahrtsort, für Pilgerreisende und Touristen im Baltikum ein absolutes Muss. Dieser Berg ist eher ein Hügel, auf dem mehr als 50.000 Kreuze stehen, liegen oder hängen. Aus Holz, aus Stahl oder Eisen, aus Stein oder Beton. Große und kleine Kreuze. Wer diesen Hügel durchwandert, wird unweigerlich von der ganzen Wucht des durch diese Kreuze symbolisierten tiefen Glaubens erfasst. Verstärkt wird dies durch die mystische, beinahe beklemmende Stimmung des Ortes. Es ist aber auch spürbar ein Ort des Friedens. Die Kreuze bezeugen menschliche Einzel- und Gruppenschicksale im Guten wie im Schlechten. Glück, Dankbarkeit, Hoffnung und tiefe Verzweiflung kommen darin zum Ausdruck. Sie werden errichtet aus Anlass von Geburten und Taufen, bei Hochzeiten, bei Todesfällen und vielen anderen einschneidenden Ereignissen. Und es stehen dort auch Kreuze nicht nur zum Gedenken der Opfer des stalinistischen Terrors, sondern auch wegen des stalinistischen Terrors.

Den herrschenden Stalinisten war dieser Hügel mit seinen tausenden Kreuzen ein Dorn im Auge. 1961 walzten sie ihn das erste Mal mit Bulldozern nieder. Sie verbrannten die Holzkreuze, warfen die Eisenkreuze auf den Schrott, zertrümmerten die Steinkreuze oder versenkten sie in Flüssen oder Seen. Kaum hatten die Stalinisten ihr Zerstörungswerk beendet, wuchsen auf dem Hügel über Nacht wieder die Kreuze in den Himmel. Das Sowjetregime wiederholte 1973 bis 1975 dieses Zerstörungswerk, bis es merkte, dass es erfolglos war, wodurch der Berg der Kreuze zum Symbol des Widerstands wurde.

Kann aus dieser Geschichte eine Parallele zu der Serie von Angriffen auf unsere Gipfelkreuze vor einigen Jahren gezogen werden? Ein bisschen schon. Wenn ein Gipfelkreuz oder ein Wegkreuz – Marterl – beschädigt, umgerissen oder ganz zerstört wird, dann errichten wir es wieder neu. Wird es wieder zerstört, wird es wieder errichtet, so lange, bis der letzte Wirrkopf merkt, dass sein zerstörerisches Tun erfolglos ist, weil er der Kraft, die vom Kreuz ausgeht, immer unterlegen sein wird.

Die Botschaft des Kreuzes ist Liebe, nicht Hass oder Feindschaft; sie ist Einladung, nicht Ablehnung; sie ist Ermutigung, nicht Anordnung oder gar Befehl. Das Drehbuch zum Film „Ein Leben für den Frieden – Papst Johannes XXIII.“ lässt in einer Szene den Papst mit Blick auf das Kruzifix sagen: „Jesus breitet die Arme aus.“

Trotz alledem herrscht in unserer angeblich nach Toleranz und Offenheit strebenden Gesellschaft ein Zeitgeist der Ablehnung des Kreuzes, der noch dazu durch Gerichtsurteile zementiert ist.

WPH

 

Pflegepaket der Bayerischen Staatsregierung

Sehr geehrte Damen und Herren,

liebe Mitglieder der Senioren-Union,

gestern hat das bayerische Kabinett das Pflegepaket beschlossen.

SEN-Landesvorsitzender Dr. Thomas Goppel, MdL dazu:

„Die CSU hält Wort: Ein Söder-Paket nach Maß. Das, was die CSU schon im Vorfeld der Bundestagswahl, ebenso in den ersten Wochen des neuen Jahres und rund um den Wechsel von Seehofer zu Söder ankündigen hat, wird jetzt Wirklichkeit. Heute hat das neue Kabinett in München erste Umsetzungsbeschlüsse gefasst, die bis in den Sommer in Kraft sein sollen. Diese Maßnahmen werden dazu beitragen, dass Pflegende besser unterstützt werden und die Gepflegten das bekommen, was sie brauchen – Menschlichkeit und Nähe!“

Eine Übersicht der beschlossenen Maßnahmen finden Sie hier: https://www.csu.de/common/csu/content/csu/hauptnavigation/aktuell/topaktuell/PDFs/2018/2018-04-10-Pflegepaket.pdf

Mit freundlichen Grüßen
 
Günter Leinfelder
Referent für Senioren, Vertriebene und Menschen mit Behinderung
 

CHRISTLICH-SOZIALE UNION

POLITIK UND PARTEIARBEIT
 

CSU-Landesleitung

Franz Josef Strauß-Haus
Mies-van-der-Rohe-Str. 1
80807 München
Telefon 089/1243-377
Telefax 089/1243-4377
 
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
www.csu.de

WPH

CSU-Senioren: Koalitionsvertrag platziert unsere Kernthemen

Dialog der Senioren-Union Neuried mit Landrat Christoph Göbel

Selbstbestimmt alt werden mit Unterstützung durch den Landkreis 

Die Senioren-Union Neuried eröffnete das politische Jahr mit einer Dialogveranstaltung. Unter dem Motto "Alt werden im Landkreis" diskutierte Landrat Christoph Göbel mit den Mitgliedern der Neurieder und vielen Gästen aus dem Kreisverband der Senioren-Union (SEN) München Land.

Zum intensiven Gedankenaustausch begrüßte die SEN-Ortsvorsitzende Karin Horn im Wirtshaus Lorber neben vielen Besuchern die Bezirksrätin und Altbürgermeisterin Ilse Weiß, die CSU Ortsvorsitzende Marianne Hellhuber und den Fraktionssprecher der CSU im Gemeinderat, Dr. Michael Zimmermann. “Möglichst lange bis ins hohe Alter selbstbestimmt im Landkreis München leben zu können – das ist die Idee, an der sich die Kommunalpolitik heute orientiert“, betonte Christoph Göbel in seinen Ausführungen. Trotz der generellen Alterung in Deutschland werde der Landkreis München zwar derzeit mit seinen 350.000 Einwohnern etwas jünger, was durch den starken Zuzug zu erklären sei. Herausfordernd sei bei der dynamischen Entwicklung, so der Landrat, dass die Kommunalpolitik und die kommunale Verwaltung für alle Altersgruppen die notwendige Infrastruktur anpassen und zur Verfügung stellen muss.

"Wir unterstützen gerade die Senioren im Landkreis durch eine Infrastruktur, die es den Menschen so lange wie möglich erlaubt, eigenständig zu leben," erläuterte Christoph Göbel. Dazu gebe es in vielen Themenbereichen konkrete Maßnahmen des Landkreises. Ein Themenschwerpunkt dabei sei das Fördern von Wohnungsbau, damit vor allem für ältere Bürger nutzbarer Wohnraum - bezahlbar und barrierefrei- geschaffen werde könne. Ein weiterer Schwerpunkt ist die mobile Pflege, zu deren Bereitstellung der Landrat über die vorhandenen Institutionen hinaus neue Wege durch Schaffung von Onlinenetzwerken beitragen will. "Wir werden einen wachsenden Bedarf an Pflegekräften haben, so dass wir diesen Beruf attraktiv machen müssen und die Ausbildung verbessern werden," berichtete der Landrat.

Sowohl im Bereich der Pflichtaufgabe als auch bei den freiwilligen Leistungen wolle man mit Nachdruck dafür sorgen, dass die Senioren ihr Leben bestmöglich gestalten können. In der Diskussion mit dem Landrat wurden einzelne Themenbereiche noch vertieft. So ging es in den Fragen um die Unterstützung beim Wohnungsbau und beim betreuten Wohnen, bei der ehrenamtlichen Tätigkeit und bei der Finanzierung der Aufwendungen für die Bevölkerungsgruppe der Senioren.

Small sen neuried veranstaltung mit christoph göbel

Unter dem Motto „Alt werden im Landkreis“ diskutierten bei der Senioren-Union Neuried (von links) Ilse Weiß, SEN-Kreisvorsitzende, Karin Horn-Müller, SEN-Ortsvorsitzende, Christoph Göbel, Landrat des Landkreises München, Marianne Hellhuber, CSU-Ortsvorsitzende und Dr. Michael Zimmermann, Sprecher der CSU-Gemeinderatsfraktion

WPH

Mehrehen nicht in Deutschland – dem Grundgesetz Rechnung tragen!

München. Der Landesvorsitzende der Senioren-Union der CSU, Dr. Thomas Goppel, MdL verurteilt vehement jeglichen Import von Polygamie aus muslimischen Ländern nach Deutschland – auch den durch die Hintertür bürokratischer Ungewissheit. „Wenn heute grundsätzliche Prinzipien wie die grundgesetzliche Absicherung der Einehe in Frage gestellt werden, muss der Staat schnell und konsequent eine Grenze ziehen, auch für ihre Einhaltung sorgen!“ Ehe und Familie stehen unter dem besonderen Schutz des Grundgesetzes und damit der Staatsordnung. „Wir können und dürfen es nicht zulassen, dass Ämter und Behörden ad absurdum führen, was die Gesellschaft in ihrer großen Mehrheit für richtig erklärt und bewahrt hat.“ Was der vormalige Wissenschaftsminister artikuliert, gilt uneingeschränkt: „Familiennachzug bei Mehr- und Vielehen lehnen wir ohne Wenn und Aber hier in Deutschland ab.“ Beamteter leichtfertiger Umgang mit der Thematik dürfe nicht das Prinzip der Gleichberechtigung von Mann und Frau aushebeln, indem kulturelle und andernorts übliche systematische Unterordnungen der Frau vordergründig einem angeblichen Kindsrecht geopfert werden.“ Goppel will gesellschaftliche Mittelalterlichkeit, die sich da offenbart, keinesfalls erlaubt oder auch nur geduldet sehen.

München. Der Landesvorsitzende der Senioren-Union der CSU, Dr. Thomas Goppel, MdL verurteilt vehement jeglichen Import von Polygamie aus muslimischen Ländern nach Deutschland – auch den durch die Hintertür bürokratischer Ungewissheit. „Wenn heute grundsätzliche Prinzipien wie die grundgesetzliche Absicherung der Einehe in Frage gestellt werden, muss der Staat schnell und konsequent eine Grenze ziehen, auch für ihre Einhaltung sorgen!“ Ehe und Familie stehen unter dem besonderen Schutz des Grundgesetzes und damit der Staatsordnung. „Wir können und dürfen es nicht zulassen, dass Ämter und Behörden ad absurdum führen, was die Gesellschaft in ihrer großen Mehrheit für richtig erklärt und bewahrt hat.“ Was der vormalige Wissenschaftsminister artikuliert, gilt uneingeschränkt: „Familiennachzug bei Mehr- und Vielehen lehnen wir ohne Wenn und Aber hier in Deutschland ab.“ Beamteter leichtfertiger Umgang mit der Thematik dürfe nicht das Prinzip der Gleichberechtigung von Mann und Frau aushebeln, indem kulturelle und andernorts übliche systematische Unterordnungen der Frau vordergründig einem angeblichen Kindsrecht geopfert werden.“ Goppel will gesellschaftliche Mittelalterlichkeit, die sich da offenbart, keinesfalls erlaubt oder auch nur geduldet sehen.

WPH

 

Großes Interesse für die „Ära Goppel“ mit Professor Buchner in Pullach

Mit 40 Seniorinnen und Senioren war der Vereinsraum des Bürgerhauses in Pullach gut gefüllt beim ersten Stammtisch der Senioren Union Pullach im neuen Jahr. Zu Beginn gab es einen bebilderten, musikalisch unter-malten und kurzweiligen Jahresrückblick auf die Aktivitäten des Ortsverbandes im Jahr 2017 durch den Ortsvorsitzenden Heinrich Fischer.

PDF zum Lesen und Download

WPH

 

Zwischenruf Bürgerversicherung

Demokratie braucht Gestalter und keine Verweigerer, Herr Schulz!

Zwischenruf!

Die betriebliche Altersversorgung verdient heute ihren Namen nicht mehr

Von Hanns Peter Wagner

Sehr verehrte Leserinnen und Leser unserer Website!

Am 22. März 2009 strahlte das ZDF erstmals den Drei-Teiler „Krupp – Eine deutsche Familie“ aus.

Wie fast immer fällt es Spielfilm-Produktionen schwer, reale Geschichte wiederzugeben. Entsprechend

negativ fiel die Kritik aus. Dennoch war die Mühe von Produktion und Regie erkennbar, den Mythos

„Krupp“ herauszuarbeiten.

weiter lesen»»

 

 

Senioren-Union Neuried feiert zehnjähriges Jubiläum

Einer wichtigen Bevölkerungsgruppe Gehör verschaffen

S senioren union neuried bild 1web

Glückwünsche zum 10jährigen Bestehen der Senioren-Union Neuried nahm die Vorsitzende Karin Horn-Müller (Mitte) von der CSU-Ortsvorsitzenden Marianne Hellhuber (links) und der Kreisvorsitzenden der Senioren-Union, Ilse Weiß, entgegen. 

 

S senioren union neuried bild 2web

Mit Ehrennadeln wurden zum Jubiläum die Mitglieder der Senioren-Union Neuried geehrt, die den Ortsverband mitgründeten.

Die Namen der geehrten von links nach rechts sind: Robert Esslinger,  Marianne Bräumer,  Franz Fahrenschon,  Christine Müller,   Ilse Weiß,   Rita Huber,   Marianne Hellhuber,  Rudolf Huber,  Karin Horn-Müller, Heiner Durchholz,   Ernst Federl,   Ulrich Lardschneider,   Ladislaus Wolowicz,   Dr. Reinhard Herold

Verhindert:  Werner P. Hohmann, Franz Apfelböck,   Werner Stössel,  Peter Meyer

 

Neuried, 20.10.2017. Mit einem kleinen Festakt beging die Senioren-Union Neuried ihr zehnjähriges Bestehen. "Es ist uns in den letzten Jahren gelungen, in der Politik einer immer wichtiger werdenden Bevölkerungsgruppe Gehör zu verschaffen," war die Bilanz von Karin Horn-Müller, der Ortsvorsitzende der Senioren-Union Neuried. Auch für die Zukunft hat sich die Arbeitsgemeinschaft der CSU viel vorgenommen, wie sie in einer zum Jubiläum erschienenen Broschüre betont: Unter dem Leitmotiv, dass man im Alter an dem Ort, an dem man verwurzelt ist, bleiben könne, will die Senioren-Union viele Maßnahmen für die älteren Mitbürger erarbeiten.

In Neuried fanden sich am sonnigen Nachmittag viele ältere Neuriederinnen und Neurieder im Wirtshaus Lorber ein, um gemeinsam das zehnjährige Bestehen der Senioren-Union zu feiern. "Ich kann gar nicht glauben, dass seit der Gründungsidee von Altbürgermeister Ladislaus Wolowicz in 2007 schon zehn Jahre vergangen sind,“ betonte Ilse Weiß, die Kreisvorsitzende der Senioren-Union, in ihrem Grußwort bei der Veranstaltung. Die Neurieder Altbürgermeisterin hob hervor, dass die Gemeinde in ihrem Kreisvorstand durch fünf Mitglieder sehr gut vertreten sei. Nach ihrem Überblick, an welche Themen zurzeit bei der Senioren-Union besonders bearbeitet werden, wandte sich Ilse Weiß abschließend mit einem Appell an ihre Zuhörer: "Bleibt weiter aktiv und mischt Euch in die Politik ein!"

"Seit ich im Jahr 2009 Ortsvorsitzende der CSU wurde, ist die Senioren-Union für mich eine wichtige Unterstützung," betonte Marianne Hellhuber, die Ortsvorsitzende der CSU Neuried vor den Zuhörern im Wintergarten des Wirtshaus Lorber. Sie bedankte sich für die vielen inhaltlichen Beiträge und vor allem für die breite Unterstützung der Mitglieder der Senioren-Union bei den CSU Veranstaltungen, von Versammlungen bis zu den Infoständen. Auch Marianne Hellhuber wünschte sich, dass sich die Senioren-Union weiterhin aktiv an der Politik, vor allem auch an der Gemeindepolitik, beteilige.

Zusammen mit der Kreisvorsitzenden Ilse Weiß hatte die Ortsvorsitzende Karin Horn-Müller noch die ehrenvolle Aufgabe, die anwesenden Gründungsmitglieder der Senioren-Union in Neuried mit einer Ehrennadel auszuzeichnen. Karin Horn-Müller wünschte sich zum Abschluss des offiziellen Programms eine weiterhin aktive Rolle ihres Verbandes in der Gemeinde und darüber hinaus. In einer Broschüre, die zum zehnjährigen Jubiläum herausgegeben wurde, fasste Ulrich Lardschneider, Stellvertretender Vorsitzender der Senioren-Union Neuried, die Ziele unter dem Motto zusammen: "Im Alter sollte niemand gezwungen werden, seinen Ort, in dem er verwurzelt ist zu verlassen.“ Mit welchen Maßnahmen das sichergestellt werden kann, will die Senioren-Union Neuried in den nächsten Wochen und Monaten erarbeiten und in die kommunalpolitische Arbeit des CSU-Ortsverbands einbringen. Mit einem gemeinsamen Abendessen klang die Jubiläumsveranstaltung in dem Wirtshaus Lorber aus.

 

 

 

© SEN München Land 2018