Aktuelles

SENetz Mai 2017

 

 

Sehr geehrter Herr Hohmann! Sehr geehrte Damen und Herren!

die aktuellen Ereignisse rund um unsere SEN-Themen sind einerseits erfreulich, weil die aktuelle Rentenanpassung wie 2016 schon so ausfällt, dass wir im Augenblick darauf verzichten zu können meinen, erneut zu lauthals Widerstand gegen die sichtbare Tendenz anzumelden. Wenn allerdings die Rentenentwicklung wie in den Jahren vor 2016 den Abstand zwischen Arbeitseinkommen und Renten/Pensionen weiter sp reizt, mahnen wir ab sofort ein generationenübergreifend faireres Vorgehen der Gesetzgeber an. Wir denken an die Adenauer-Zusage bei der Einführung der Renten, wonach auch die Ausruhgeneration einen Anspruch auf das immer wieder wachsende BIP-Potential in der aktuellen Lohnentwicklung geltend machen können muss.

Beim Stand der gesellschaftlichen Debatte setzen wir darauf, die Seehofersche Ankündigung, den Rentnerabfall in einem zeitgemäßen Gesellschaftskonzept der kommenden Jahre Zug um Zug abzubauen, auch konkret angepackt zu finden. Zugesagt ist, dass in diesem Sommer (nach einer Vorstandsklausur jetzt am 19./20. Mai) eine CSU-Initiative für eine absehbare Rentengerechtigkeit gestartet wird. Durch unsere Ergoldinger Beschlüsse aus 2014 steht für die guten Absichten eine umsetzungstaugliche Schrittfolge zur Verfügung. Lassen Sie uns die Wochen bis zum Bundestagswahltag im September nutzen, unsere und die anderen Berliner Mandatare an die überfällige Einlösung längst gegebener Versprechen zu erinnern. Vielfältige Begegnungen, die angesagt sind, müssen die Tropfen ersetzen, die den Stein der Blockade höhlen. Weiteres Zuwarten lässt uns nicht ruhig bleiben.

Darauf, in der öffentlichen Diskussion dieser Themen und anderer aktueller SEN-Anliegen (in Gesundheit, Pflege und Wohnanliegen) auf Sie alle rechnen zu können, setzt Ihr

Dr. Thomas Goppel, MdL
SEN-Landesvorsitzender

 

 

Joachim Herrmann ist CSU-Spitzenkandidat

Mit einem hervorragenden Ergebnis von 98,4 Prozent wählten die Delegierten vergangenen Samstag Joachim Herrmann an die Spitze der CSU-Landesliste. Auf den weiteren Plätzen folgen Alexander Dobrindt, Dorothee Bär, Andreas Scheuer und Gerd Müller.


Reiner Meier wurde auf den 30. Listenplatz gewählt und hat damit wieder gute Chancen in den nächsten Deutschen Bundestag einzuziehen.


Mehr Informationen und die gesamte Landesliste finden Sie im brandneuen CSU Topakt uell: Listenaufstellung

5 Fragen an…Reiner Meier

Reiner Meier sitzt seit 2013 für die CSU im Bundestag. Seine Fachgebiete sind die Arbeits-, Sozial- und Gesundheitspolitik. Er ist Spitzenkandidat der SEN für die Bundestagswahl 2017.

 

1) Die aktuelle Legislaturperiode neigt sich so langsam dem Ende zu. Auf welche Ergebnisse und Projekte, die Sie in den vergangenen vier Jahren umsetzen konnten, sind Sie besonders stolz?


Als Berichterstatter der Fraktion für die Krankenhäuser bin ich natürlich besonders stolz auf das Krankenhausstrukturgesetz. Das sage ich aber nicht, weil ich selbst mitverhandelt habe, sondern weil wir mit diesem Gesetz wichtige Verbesserungen für Klinken im ländlichen Raum und für die Pflege im Krankenhaus beschlossen haben. Das gilt besonders für den Pflegezuschlag – eine Idee der CSU übrigens – mit dem wir jedes Jahr 500 Millionen Euro für die Pflege am Bett bereitstellen.


Auch die große Pflegereform hat deutliche Verbesserungen gebracht. Sei es nun bei den Pflegeleistungen, bei einer besseren Vereinbarkeit von Pflege und Beruf von Angehörigen oder bei der Unterstützung für einen selbstbestimmten Alltag bis ins hohe Alter. Mit dem neuen Pflegebedürftigkeitsbegriff können wir insbesondere Demenz besser berücksichtigen. Damit haben wir in der Pflege einen gewaltigen Schub nach vorne gemacht!


Lange bevor andere das Thema Gerechtigkeit für sich entdeckt haben, haben wir rentenrechtliche Lösungen für langjährige Beitragszahler gefunden. Nach 45 Beitragsjahren und 63 Lebensjahren können sie nun in Rente gehen. Darüber hinaus haben wir nicht nur die Reha-Leistungen verbessert und die Flexirente eingeführt, sondern auch den 2. Rentenpunkt bei der Mütterente durchgesetzt. Auch meine Forderung, die Renten von Einkommen unter 2.000 Euro zu fördern, findet sich nun im Betriebsrentenstärkungsgesetz wieder.


Zur Gerechtigkeit gehört übrigens auch die PKW-Maut, die wir gegen gewaltige Widerstände auf allen Ebenen endlich durchgesetzt haben…


2) Sie bewerben sich wieder als Listenkandidat für den Bundestag. SEN, CSA und GPA unterstützen Sie dabei. Was sind Ihre zentralen politischen Positionen – speziell auch diese Personengruppen betreffend?


Als Spitzenkandidat der Senioren-Union und der Arbeitnehmer-Union stehe ich vor allem für das Soziale in der CSU. Ich möchte meine Arbeit fortsetzen und weiterhin für die soziale Gerechti gkeit kämpfen.


Dreh- und Angelpunkt sind hier sichere und qualifizierte Arbeitsplätze, aber auch eine gute Tarifkultur. Wenn die Tarifbindung sinkt und es immer weniger Betriebsräte gibt, geht ein wichtiges Element unserer sozialen Marktwirtschaft verloren. Ich bin überzeugt, dass wir die Digitalisierung nur dann vernünftig meistern, wenn der Prozess gemeinsam von Arbeitnehmern und Arbeitgebern gestaltet wird.


Eine wichtige Forderung der CSA ist eine vernünftige Steuerpolitik. Hier setze ich mich schon seit Jahren für den Abbau der kalten Progression ein. Ich freue mich, dass wir uns schon so weit durchgesetzt haben, dass sie in den letzten Jahren immer wieder korrigiert wurde. Der nächste logische Schritt wäre nun ein dauerhafter Mechanismus, der die kalte Progression Jahr für Jahr automatisch ausgleicht. Auch beim Solidaritätszuschlag f ordere ich schon länger die Abschaffung. Man kann nicht über Jahrzehnte davon reden und nichts tun.


Soziale Politik bedeutet für mich auch gerechte Renten. Mit Beiträgen finanzierte Renten müssen höher sein als die Grundsicherung. Auch die betriebliche Altersvorsorge muss wieder attraktiver sein, wenn sie ein zweites Standbein sein soll. Dass wir die Vollendung der Mütterrente weiter verfolgen, versteht sich von selbst.


Im Gesundheitsbereich müssen wir uns die Finanzierung der Beiträge in der gesetzlichen Krankenkasse anschauen. Hier ist die Belastung der Versicherten in den letzten Jahren stärker gestiegen als bei den Arbeitgebern. Aber auch unter den Versicherten gibt es Korrekturbedarf, etwa bei den Beiträgen von Solo-Selbständigen. Ganz grundsätzlich müssen wir Bürokratie abbauen. Hier haben wir in den letzten Jahren schon einen gu ten Weg beschritten, aber man hat noch oft genug den Eindruck, dass ein Amtsschimmel galoppiert. Fachkräfte brauchen wir in der Versorgung und nicht in der Registratur!


Wichtig ist auch, dass wir beim Trend zur Spezialisierung und zu mehr Fachzentren die flächendeckende Versorgung auch in ländlichen Regionen aufrechterhalten. Dazu gehört für mich auch eine ortsnahe und flächendeckende Apothekenversorgung. Eine lokale Apotheke ist im Notfall unerlässlich und kann nicht durch den Versandhandel ersetzt werden. Dafür kämpfe ich auch. Leider hat uns die SPD hier in eine Situation gebracht, wo wir um den Bestand von Apotheken im ländlichen Raum fürchten müssen.


3) Sie sind Sozial- und Gesundheitsexperte in der CSU-Landesgruppe. Warum ist dieses Thema gerade jetzt für viele Menschen in unserem La nd so wichtig?


Die Antwort ist einfach: wir alle wollen gesund bleiben und würdevoll altern. Das heißt für die meisten von uns ist sowohl das Thema Gesundheit aber auch das Thema der finanziellen Sicherheit, sprich die Höhe des Gehaltes oder der Rente, sehr wichtig. Für mich ist klar, dass wer jahrzehntelang Beiträge einbezahlt hat, muss eine höhere Rente als die Grundsicherung bekommen. Es muss sich lohnen jeden Tag aufzustehen und zur Arbeit zu gehen!


Im Gesundheitsbereich kann man feststellen, dass wir ein der besten Gesundheitssysteme weltweit haben. Wer schon mal im Urlaub in einem ausländischen Krankenhaus war, weiß wie gut wir versorgt sind. Ich möchte dieses hohe Niveau in allen Bereichen des Gesundheitswesens beibehalten. Dazu gehört auch die private Krankenversicherung, die viele innovative Behandlungsmethoden übe rhaupt erst nach Deutschland bringt.


Es ist geradezu frappierend, wie die anderen Parteien im Bundestag unser Gesundheitssystem schlechtreden. Ich bin überzeugt, dass die verschiedenen Spielarten der Bürgerversicherung allesamt nicht funktionieren werden. Es gibt riesige juristische Fragezeichen, wenn man die private Krankenversicherung mit einem Federstrich abschaffen und ihre Rückstellungen zugunsten einer Bürgerversicherung enteignen will. Gleichzeitig ist alles andere als sicher, dass die Versorgung wirklich besser wird. Eine solche Gesundheitsreform kann man sich wirklich sparen!


4) Diese Bundestagswahl wird eine Richtungsentscheidung für Deutschland sein. Wofür stehen die Union aus CDU und CSU?


Die Union steht für Kompetenz, Verantwortung und Gerechtigkeit für alle Generationen und Arbeitsschichten. Nicht umsonst hat Deutschland seit dem Ende von Rot-Grün einen beispiellosen und anhaltenden Aufschwung erlebt. Diese Erfolge wollen wir weiterführen.


Speziell als CSU stehen wir für den Dreiklang aus christlichen Werten, sozialer Gerechtigkeit und innerer Sicherheit. Deutschland ist ein christlich geprägtes Land. Unsere Grundüberzeugungen und wesentliche Teile unseres Grundgesetzes entspringen christlichen Wertvorstellungen. Wir dürfen erwarten, dass die Menschen, die zu uns kommen, diese Werte respektieren und hochhalten.
Wenn das nicht der Fall ist, müssen Polizei und Justiz die innere Sicherheit jederzeit gewährleisten können. Bayern hat bundesweit die stärkste und am besten ausgestattete Polizei und baut sie seit Jahren aus. Gleiches gilt für die Justiz, wo wir in den letzten Jahren zahlreiche neue Richter stellen geschaffen haben.


Mit der CDU verbindet uns eine enge und lange Partnerschaft. Wir müssen uns klar machen, dass die CSU das einzigartige Privileg hat, eine bayerische Partei mit bundespolitischem Anspruch zu sein. Wir sind von der Kommunalpolitik über die Landesebene bis zum Bund stark vertreten und wissen klar, wo wir stehen. Diese Klarheit kann die CDU aufgrund ihrer Größe und widerstreitender regionaler Interessen natürlich nicht immer aufweisen.


Zur SPD gibt es neben inhaltlichen auch größere stilistische Unterschiede. Wir haben als Union die Agenda-Reformen mitgestaltet und in großen Teilen mitgetragen. Die Reformen waren nicht immer einfach, aber notwendig und sie haben unserem Land damals gutgetan. Dazu stehen wir auch heute noch, denn das gehört zur Ehrlichkeit und Verlässlichkeit dazu.


Dass sich ausgerechnet der aktuelle SPD-Kanzlerkandidat wieder zwanzig Jahre in die Vergangenheit katapultieren will, ist da schon bemerkenswert. Als langjähriges Präsidiumsmitglied der SPD hat er natürlich auch diese Reform mitbeschlossen und wenn er heute tut, als gehe ihn das alles nichts an, dann ist das weder ehrlich noch verlässlich. Man muss ja offenbar schon froh sein, wenn er zu einem Koalitionsgipfel kommt, statt sich auf einem Frühlingsfest herumzutreiben.


5) Die CSU steht in Bayern seit Jahrzehnten für eine erfolgreiche Politik. Worauf kommt es nun an, damit sie diese auch in Zukunft fortsetzen kann?

Die große Stärke der CS U liegt in der Vernetzung zwischen den Ebenen. Wir haben hervorragende Köpfe vom Gemeinderat bis zum Bayerischen Ministerpräsidenten und was noch viel wichtiger ist: Wir tauschen uns regelmäßig aus. Es ist ein Miteinander für Bayern, über alle Ebenen hinweg.


Gleichzeitig ist die Kontinuität ein Schlüssel zum Erfolg. Die CSU hat Bayern über Jahrzehnte geprägt und hat ihre großen politischen Linien immer beibehalten. Wenn ich an die Zeiten von politischen Schwergewichten wie Alfons Goppel und Franz Josef Strauß zurückdenke, dann hat es die CSU verstanden, immer klare und richtige Antworten auf die aktuellen Herausforderungen zu geben.


Erst jüngst hat der Ministerpräsident Horst Seehofer eindrucksvoll bewiesen, dass es in der Flüchtlingskrise möglich ist, eine vernünftige Linie zwischen den Extremen der Realitätsverweigerung und der Rechtspopulisten zu fahren. Diese klare Haltung auch gegen Anfeindungen zu verteidigen ist das, wofür uns die Menschen im Land schätzen und respektieren. 

Pflege ist Schicksalsfrage der Nation

Von Heike Hampl (Bayernkurier)


Die Zahl der Pflegebedürftigen wächst. Dabei wird die Frage immer dringender: Wie können wir die Qualität der Pflege sicherstellen? Darüber hat der Pflege-Kritiker Claus Fussek mit Vertretern der Senioren-Union diskutiert. Fussek mahnt: "Pflege ist die Schicksalsfrage dieser Nation. Und die Zeit drängt."


Es ist nicht einfach, Claus Fussek zuzuhören. Wenn er spricht, tut das weh. Fussek ertappt sein Pub likum – er stellt die Zuhörer bloß. Fussek sagt: Viele Alte, Kranke, Sterbende leben in Heimen in menschenunwürdigen Zuständen. Und die Gesellschaft – jeder einzelne von uns – schaut zu.


In Fusseks Büro liegen 50.000 Notrufe auf der Pflegebranche, erzählt er auf der Bühne der CSU-Landesleitung in München. Eingeladen hat ihn der Vorsitzende der Senioren-Union, Thomas Goppel. Ein unbequemer Auftritt, der Auseinandersetzungen provoziert. „Streit ist bei uns Programm, unterschiedliche Meinungen gehören dazu“, sagt Goppel. Und er sagt auch: „In der Politik werden die Weichen für die Pflege gestellt. Und der Zug rollt noch nicht anständig.“

Die Politik ist in der Pflicht

Fussek nimmt die Politik in die Pflicht, beklagt sich darüber, dass auch bei der CSU Pflege bislang kein Wahlkampfthema gewesen sei. Doch er sieht die Verantwortung gesamtgesellschaftlich, sagt: „Gesetze pflegen keine Menschen.“ Fussek kann wohl als Anwalt der Pflegekräfte gelten. Doch er übt auch Kritik am Berufsstand. Pfleger seien zu wenig organisiert, „dabei wären sie mächtiger als alle Piloten und Lokführer zusammen“.


Fussek berichtet von seinen zahlreichen Heimbesuchen. 75 Prozent der Bewohner würden dort mit Inkontinenzartikeln versorgt, weil zu wenig Personal auf den Stationen eingesetzt ist. So wenig, dass nicht einmal jeder Bewohner dann zur Toilette kann, wenn er muss. Seine Forderungen, so der Sozialpädagoge, seien noch nicht mal umstritten, er habe im Prinzip keinen Gegner. „Ich kämpfe dafür, dass Alte in dem Tempo ihr Essen bekommen, in dem sie kauen und schlucken können.“ Doch es fehle in zahlreichen Einrichtungen selbst daran. Heißt konkret: Mehr Personal, gut ausgebildetes Personal, gute Arbeitsbedingungen und das öffentliche Bewusstsein dafür, dass das Thema Pflege die meisten von uns irgendwann trifft.


Bundestagskandidat Alexander Ehlers, selbst Jurist und Mediziner, verteidigt auf dem Podium den sogenannten Pflege-Tüv gegen die Kritik Fusseks. Fussek kontert: Der Tüv müsse weg, er sei ein Riesenapparat, treffe kaum belastbare Aussagen und raube Zeit. Ehlers hält dagegen: „Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser. Wir reden hier schließlich auch über solidarische Finanzmittel.“


Am Ende einer hitzigen Debatte steht ein betroffenes Publikum. Und ein Lob – ausgerechnet vom scharfen Kritiker. „Es gibt viele, viele gute Einrichtungen. Viele Pfleger machen einen tollen Job. Aber wir müssen über die Dinge sprechen, die nicht funktionieren.“

Bericht vom Kongress der EVP in Malta

Von Elke Garczyk


Die Republik Malta hat von Januar bis Juli die Ratspräsidentschaft inne. So fand dieses Jahr von 28.03.-30.03. der Kongress der EVP, der stärksten Gruppe im EU-Parlament, auf der Insel statt. Insgesamt waren fast 1.400 Teilnehmer im riesigen Saal des Hotels Intercontinental in St. Julian’s versammelt. Das waren die stimmberechtigten Abgeordneten des Parlaments und Vertreter der verschiedenen Arbeitskreise der EVP und geladene Gäste. Die Europäische Senio ren Union hat außer der Präsidentin noch weitere sechs Stimmberechtigte.


ESU-Regionalkonferenzen 2017


Zuerst aber fanden Sitzungen des ESU-Präsidiums am Abend des Ankunftstages und am nächsten Morgen statt. Es wurden die nächsten Regionalkongresse vorgestellt:

  • Budapest:  24./25. April 2017 „Solidarität zwischen den Generationen“
  • München: 28.-30. September „Sicherheit und Vertrauen – Europas Zukunft“
  • Zypern: 13.-15. Oktober „IT-Technologie für Senioren“.

Der ESU liegen momentan die Aufnahmegesuche von Armenien und Belarus v or. Bei der EVP haben sie Beobachterstatus. Erst wenn dort eine Aufnahme-Entscheidung getroffen worden ist, wird auch die ESU eine Aufnahme prüfen.

Der Präsident der maltesischen Senioren Vereinigung Dr. Mario Rizzo stellte sein Land vor. Er legte die korrupten Verflechtungen der linken Regierungspartei mit ausländischen und maltesischen Wirtschaftsführern dar. Er setzt auf die Neuwahlen 2018.

Am nächsten Morgen tagte das Präsidium unter dem Vorsitz von Prof. van der Hecke (Leuven). Herman van Rompuy (ehemaliger EU-Ratspräsident) fasste in einer eindrucksvollen Rede die vielfältigen Krisenherde der EU zusammen, wie sie in den gegensätzlichen Anforderungen an die EU nicht ausbleiben können.

  • Wir kämpfen um die Balance zwischen einer of fenen Gesellschaft einerseits  und den Schutz unserer Bevölkerung,
  • wir propagieren einen weltoffenen Handel, wollen aber unsere jeweiligen Wirtschaften absichern,
  • wir wollen einen weit politisch offenen Raum und zugleich einen umgrenzten sicheren Platz.


Europa muss groß sein in den großen Dingen und klein in den kleinen


Diese Balance zu erreichen, wird eine nie endende Herausforderung sein. Hinzu kommt die Aufgabe, das Militär zu reformieren. Und wir brauchen Maßnahmen gegen den Klimawandel.
Roberta Metsola, MdEP aus Malta, fasste ihre Forderungen an die EU zusammen: „Europa muss groß sein in den großen Dingen und klein in den kleinen“.


In der EVP-Vol lversammlung danach sprachen Regierungsvertreter der EU-Staaten, die den konservativen Parteien in der EVP angehören, Außenminister und Kommissionsvertreter. Nach dem Brexit klang bei allen das Bemühen an, zusammenzustehen und das Gemeinsame zu betonen, um es zu erhalten. Victor Orban brachte es auf den Punkt: „Europa ist der beste Ort für Menschen zu leben.“ Alle betonten, dass angesichts der Gefahren von Wirtschaftskrisen, Bombenterror, Flüchtlingen, Immigration, der Herausforderung von Jugendarbeitslosigkeit, sozialer Unsicherheit und Eroberung des Arbeitsmarktes durch IT-Technik Europa Vertrauen zurückgewinnen und mehr Nähe zu den Bürgern suchen muss.


In den vielen verabschiedeten Anträgen kam u.a. zum Ausdruck, dass die EU

  • einen koordinierten militärischen Ausrüstungspool braucht. Personell und waffentechnisch läuft das auf ein dauerhaftes ziviles und militärische s Hauptquartier der EU hinaus.
  • der Westbalkan weiterhin die Option auf einen Beitritt haben soll. Dass aber die zunehmende Einflussnahme von externen Staaten, die drohende islamische Radikalisierung, sowie die immer noch ausstehende Versöhnung einiger Staaten weiterhin einer Lösung durch die betroffenen politischen Kräfte bedürfen.
  • weiterhin auf einen friedlichen Einigungsprozess für die beiden Teile Zyperns hinarbeiten muss. Die Insel ist der Stabilitätsanker im östlichen Mittelmeer.

       

Pflegestärkungsgesetz – Pflegegrade – der neue Pflegebegriff – Pflegereform

… Begriffe, die in den letzten Tagen und Wochen oft zu lesen und zu hören waren. Seit Januar 2017 ist die neue Reform in Kraft getreten und wir fragen uns, was genau dahinter steckt. Die wichtigsten Neuerungen und Informationen haben wir hier für Sie zusammengefasst:
Pflegegrade statt Pflegestufen

Aus den bisherigen drei Pflegestufen sowie der Pflegestufe 0 werden nun die fünf Pflegegrade. Wie die Zuordnung erfolgt, zeigt die Tabelle:

Der Wechsel ins neue System erfolgt automatisch


Wenn Sie bereits einer Pflegestufe zugeteilt wurden, müssen Sie selbst nicht tätig werden. Sie werden nicht erneut begutachtet, sondern werden automatisch in einen der neuen Pflegegrade übertragen. Als Faustregel gilt: Wer bereits eine Pflegestufe hat, wird automatisch in den nächst höheren Pflegegrad eingestuft. Für Menschen mit eingeschränkter Alltagskompetenz ist sogar eine automatische Erhöhung um zwei Stufen vorgesehen. 


Was steht bei der neuen Begutachtungsmethode im Fokus?


Bislang ging es vordergründig um die Erfassung des Hilfebedarfs in Minuten. Nun steht das Maß der Selbstständigkeit im Fokus. Es fließen verschiedene Bereiche, wie Mobilität, Kommunikation, Selbstversorgung und soziale Kontakte in das Bewertungsmuster ein. Ein Punktesystem ermöglicht dann die Zuordnung zu einem der fünf Pflegegrade.


Bessere Begutachtung psychisch Erkrankter


Besonders für ältere Menschen mit häufig auftretenden psychischen und kognitiven Beeinträchtigungen, wie zum Beispiel Demenz, wirkt sich der neue Pflegebegriff positiv aus. Die Erkrankten werden in den Leistungskatalog der Versicherung aufgenommen und erfahren durch das qualitativere Begutachtungsverfahren Gleichberechtigung.


Mehr Leistungen, mehr Geld


Ziel der Reform ist es, die Selbständigkeit und Fähigkeiten der Pflegebedürftigen nicht nur zu erhalten, sondern auch zu stärken. Stationäre Einrichtungen bieten zukünftig weitere Betreuungsangebote an und müssen für zusätzliche Betreuungskräfte sorgen. Auch bei den ambulanten Pflegediensten gibt es Veränderungen, auch sie müssen ab sofort Betreuungsmaßnahmen angeboten werden. Bislang mussten hier nur die Bereiche körperliche Pflege und Hilfe bei der Haushaltsführung abgedeckt werden. Um diese Zusatzleistungen finanzieren zu können, werden in den einzelnen Pflegegraden auch mehr Geldleistungen zur Verfügung gestellt.


Die Versicherten müssen von den Krankenkassen informiert werden


Ihre Pflegek asse ist verpflichtet, Sie aktiv über die Reform auf zu klären. Mit Fragen rund um das Thema sollten Sie sich daher direkt an Ihre eigene Kasse wenden.


Sofern Sie noch nähere Auskunft über die Möglichkeiten einer intelligenten zusätzlichen Pflegeabsicherung haben möchten bei der im Falle des Nichteintretens der Pflegebedürftigkeit 100% der eingezahlten Beiträge erstatten werden. Können Sie uns gerne kontaktieren:


Firma Bonnfinanz
Christiana und Sigrid Suden
Email: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!


Elsenheimer Str. 41 80687 München
Blumenstr. 21 B - 82538 Geretsried
Fon: 0700-78 33 62 63 (Ortstarif)
mobil: 0173 – 28 59 59 9

Für weitere Informationen finden Sie hier eine Infobroschüre:
Was bringt die Pflegereform?

Rentner in der Krankenversicherung besser gestellt

MdB Reiner Meier erklärt die Änderungen der 9/10 Regelung der Krankenversicherung der Rentner, die am 1. August in Kraft tritt.


Ein Gesetz zur Verbesserung der 9/10-Regelung der Krankenversicherung der Rentner wird am 1. August in Kraft treten. Um von den Verbesserungen zu profitieren, müssen die Rentnerinnen und Rentner selbst aktiv werden. Schon jetzt können sie sich diesbezüglich an ihre Krankenkassen wenden.


„Da s haben wir seit Langem gefordert! Das neue Gesetz wird die finanzielle Lage vieler Rentner verbessern – vor allem werden Frauen davon profitieren“, so Reiner Meier am Dienstag. „Hiermit haben wir einen weiteren Schritt in Richtung soziale Gerechtigkeit gemacht, für die die CSU steht.“


Die Neuregelung ist vor allem für Rentner mit Kindern von Nutzen, die freiwillig bei ihrer Krankenkasse versichert sind. Eine automatische Überprüfung der Versicherten durch die Kranken-kasse erfolgt nicht. Daher fordert MdB Reiner Meier alle betroffenen Rentner auf, von ihrem neuen Recht Gebrauch zu machen: „Es ist mir wichtig, dass alle, die einen Anspruch haben, diesen auch wahrnehmen.“ Diejenigen, die ein solches Anrecht haben, sollen sich schon vor dem 01.08.2017 an ihre Krankenkasse wenden. So sei sichergestellt, dass man bereits beim Beginn der Regelung Vorteile aus ihr zieht.


Nach der Mütterrente ist nun auch eine Verbesserung der 9/10 Regelung der Krankenversicherung der Rentner unter Dach und Fach. „Wir machen große Fortschritte und das soll auch so bleiben“, so der Bundestagsabgeordnete Reiner Meier. „Soziale Gerechtigkeit ist nicht selbstverständlich, sehr wohl aber notwendig!“


Hintergrundinformation: Die 9/10 Regelung besagt, dass Versicherte mindestens 90% der zweiten Hälfte ihrer Arbeitslaufbahn in der gesetzlichen Krankenversicherung versichert sein müssen. Dadurch können die Rentner in der meist günstigeren Krankenversicherung der Rentner versichert werden. Durch Erziehungszeiten wurde diese Hürde oft nicht erreicht, dem wird mit der Neuregelung entgegengewirkt. Betroffenen Rentnern wird ermöglicht, sich pro Kind drei Beitragsjahre in die gesetzliche Krankenversicherung anrechnen zu lassen. Sie bleiben weiterhin bei ihrer Krank enkasse versichert, es ändert sich nur ihr Versicherungsstatus und Beitragssatz.

Herbstfest am Gardasee

Vom 25. bis 28. Oktober steht die erste Landesreise der Senioren-Union der CSU in Kooperation mit Stoll Reisen an. Mitglieder der SEN, Freunde und Bekannte können dabei auf das exklusive Angebot (3 Nächte, 339€ im DZ) für die SEN zurückgreifen und im Spätsommer ein paar traumhafte Tage am Gardasee verbringen. Die Fahrt und das Programm sind speziell auf Seniorinnen und Senioren zugeschnitten.


Detaillierte Informationen zur Fahrt, zum Programmablauf, den Kosten und das Anmeldeformular finden Sie hier:
Infoflyer „Herbstfest am Gardasee“

SEN-Landesversammlung

Die diesjährige Landesversammlung der SEN mit Neuwahlen findet am
8. September 2017 im kleinen Saal der Meistersingerhalle in Nürnberg statt.


Anträge zur Landesversammlung müssen daher bis spätestens 28. Juli 2017 in der Landesgeschäftsstelle der SEN eingegangen sein.

Senioren-Union auf der Messe "Die 66"

Von Freitag, 19. Mai bis Sonntag 20. Mai sind wir auf der Seniorenmesse "Die 66" in München vertreten. Wir informieren die Besucher täglich von 10.00-17.00 Uhr über die aktuellen Themen rund um die Senioren-Union.

Zahlreiche Mandatsträger aus Bund und Land haben bereits ihr Kommen angekündigt. Die SEN und der Bezirksverband München laden Sie herzlich ein, bei uns vorbei zu schauen.

Me sse München

Halle A5 Stand 441

Eintrittskarten ab 7 Euro hier erhältlich

 

Landesgeschäftsstelle der Senioren-Union der CSU
CSU-Landesleitung
Franz Josef Strauß-Haus
Mies-van-der-Rohe-Straße 1
80807 München

Verantwortlich: Günter Leinfelder (Landesgeschäftsführer)

Telefon: 089/1243-249
Email: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

csu.de/sen

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